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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Weimaraner
Ruby01 (2)
FCI Nr.099
Gruppe 7: Vorstehhunde
Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde 1.1 Typ 'Braque'
Mit Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Deutschland
57-69 cm
25-32 kg
11-13 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Relativ großer, athletischer Hund mit mittleren Behängen.
Fell: Das Fell ist entweder kurz und dicht oder ein gewelltes oder glattes Langhaar.
Farbe: Auffälliges graues Fell mit einem fast metalischem Glanz.
Einsatz:
Früher: Jagdgebrauchshund
Heute: Vorsteh-, Apportier-, Therapie- und Begleithund

Der im 19. Jahrhundert in Weimar entwickelte Hund ist  ein vielseitiger Jagdgebrauchshund. Er wurde aus Kreuzungen zwischen Spür- und Vorstehhunden gezüchtet und ursprünglich für die Bären- und Wildschweinjagd eingesetzt. Der Weimaraner ist ein ausgezeichneter Vorsteh- und Apportierhund, der nach der Dezimierung der Hochwildbestände auch für die Niederwildjagd eingesetzt wird. Lange war die Rasse außerhalb Deutschlands nicht zu finden, erst im frühen 20. Jahrhundert gelangte sie nach Österreich und in die USA, später nach Großbritannien. Der Weimaraner ist ein überaus aktives Tier und benötigt sehr viel Auslauf. Er kann gelegentlich etwas eigensinnig sein; erhält er aber schon früh eine starke Führung, wird aus ihm ein treuer und anhänglicher Gefährte.

CharakterBearbeiten

Zunächst zeichnet den Weimaraner eine manchmal fast aufdringliche Anhänglichkeit gegenüber seinem Führer und den ihm bekannten Personen aus. Hieraus resultiert die außerordentliche Leichtführigkeit der Rasse sowie seine unermüdliche Bringfreude und leichte Abrichtbarkeit insgesamt. Charakteristisch für den Weimaraner ist als Ausfluß der engen Bindung an Personen, Familie und Haus des Besitzers zudem der meist angewölfte Schutztrieb. Gerade diese rassespezifische natürliche Anlage, die den Weimaraner auch für den Schutzdienst geeignet erscheinen läßt, muß aber sowohl bei der Dressur als auch bei der Haltung berücksichtigt werden, wenn es nicht zu ernsten Problemen kommen soll. Schließlich sind es diese "geistig-seelischen" Eigenschaften des ohnehin nicht extrem frühreifen Weimaraners gepaart mit einer durchweg hohen Intelligenz, auf die ein Führer seine Ausbildung abstimmen muß. Auf stupides "Pauken" reagiert er daher nicht selten mit Arbeitsverweigerung. Ein Weimaraner will respektiert, konsequent aber liebevoll behandelt und nicht zum bloßen "Befehlsempfänger" degradiert werden.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • kinderlieb
  • für Stadtwohnung geeignet
  • geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
  • Hund ist an große Kälte schlecht angepasst (Kurzhaar)
  • braucht nur wenig Fellpflege
  • lässt sich leicht zum Gehorsam erziehen
  • benötigt sehr viel Auslauf

BilderBearbeiten

QuellenBearbeiten

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