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Geschichte und HerkunftBearbeiten

Tervueren (Belgischer Schäferhund)
Bo v. Reesberg-12.06.13
FCI Nr.015
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde
Mit Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Belgien
58-62 cm
20-30 kg
12-14 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Großer, muskulöser Schäferhund mit einer sich verjüngenden Schnauze und aufrechten, dreieckigen Ohren.
Fell: Das Haarkleid ist mittellang bis lang; es besteht aus einer dichten Unterwolle und Deckhaar. Unterlinie und Hinterläufe sind befedert, oftmals haben die Tiere einen mähnenartigen Kragen.
Farbe: Die Unterwolle ist falbfarben und das Deckhaar ist schwarz.
Einsatz:
Früher: Hütehund
Heute: Hüte-, Familien-, Polizei-, Such-, Rettungs-, Schlitten-, Therapie- und Blindenhund

Von den vier Belgischen Schäferhunden wird der Tervueren nach dem Groenendael am häufigsten als Familienhund gehalten, während Laekenois und Malinois meist als Wachhunde eingesetzt werden. Doch auch der Tervueren wirdnoch als Hütehund eingesetzt und bewährt sich zudem als Diensthund bei der Polizei, als Such- und Retungshund ebenso wie als Schlitten oder als Therapie- und Führhund. Der Tervueren ist dem Groenendael sehr ähnlich, unterscheidet sich aber durch die hellere Unterwolle und das schwarze Deckhaar, das an Kopf, Schultern und Rücken überhängt und in gewisser Weise an einen langhaarigen Deutschen Schäferhund erinnert. Wie auch die drei anderen Belgischen Schäferhunde besitzt diese Rasse einen ausgeprägten Beschützerinstinkt uns ist sehr intelligent und gelehrig. Allerdings benötigt er viel sowohl geistige als auch körperliche Anregung.

CharakterBearbeiten

Temperamentvoll und bis ins hohe Alter spielfreudig, neugierig und anpassungsfähig, mit einer gehörigen Portion Schlitzohrigkeit– so präsentieren sich die Belgischen Schäferhunde heute. Sie brauchen engen Familienkontakt - eignen sich deshalb auch nicht als Zwingerhunde – und sind Fremden gegenüber in der Regel neutral, das heißt weder aufdringlich noch ängstlich. Mit ausgeprägter Mimik und deutlicher Körpersprache zeigen sie ihr Befinden. Sie wollen sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet und gefordert werden, sind sie doch nach wie vor Gebrauchshunde, die sich gerne sportlich betätigen. Als Spätentwickler haben die Belgischen Schäferhunde eine lange Jugend und müssen von klein auf sorgfältig geprägt und sozialisiert werden. Positive Kontakte zu Menschen, anderen Hunden und anderen Tieren sind hierbei unerlässlich. Unsere verantwortungsvollen Züchter leisten hier bereits einen wesentlichen Beitrag, der aber seine Fortsetzung finden muss bei den neuen Besitzern des kleinen Belgiers. Die Erziehung des Belgischen Schäferhundes, wenn sie mit Härte, Brutalität und übermäßigem Druck erfolgt, wird zum Scheitern verurteilt sein. Das Resultat wäre hierbei ein scheuer, verängstigter Hund, der durch seine Angst für sich selbst und seine Umwelt zur Belastung würde. Ähnlich unerfreuliche Folgen würde ein zu behütetes Aufwachsen mit sich bringen. Unerlässlich für die Erziehung sind statt dessen Ruhe und unerschütterliche liebevolle Konsequenz. Der Belgier will klug und mit Einfühlungsvermögen erzogen sein. Der Belgier ist in vielen Sparten zu Hause, sei es als reiner Familienhund oder als Begleiter beim Sport. Auch als Rettungshund ist er vielfach anzutreffen. Durch seinen Lerneifer ist er für viele Beschäftigungen zu begeistern und auch auf dem Agility-Parcours und dem Hundeplatz ist er mit großem Elan anzutreffen.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • für Stadtwohnung geeignet
  • fühlt sich in kaltem Klima wohl
  • braucht sehr viel Fellpflege
  • lässt sich leicht zum Gehorsam erziehen
  • braucht sehr viel Auslauf
  • guter Wachhund

Bilder zum TervuerenBearbeiten

QuellenBearbeiten

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