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Jeder Hund liebt, ja verehrt seine Leine. Sie ist der Schlüssel für die Welt draußen, ein Symbol der Freiheit, obwohl er an ihr festgemacht wird. Die Leine bedeutet Spaziergänge, Abenteuer, Begegnungen mit anderen Hunden, Spuren, Gerüche und die Verwirklichung der Hundenatur, ein Lauftier zu sein. Das ist sehr menschlich ausgedrückt, aber doch "hundlich" gefühlt - wenn die Spaziergänge so sind, wie sie sein sollen. Denn ein Hund kann man nicht wie einen Kanarienvogel, einen Hamster oder eine Katze in der Wohnung halten. Das geht schon wegen der Verdauung nicht. Ein Hund muss sich alle paar Stunden lösen und da er Eiweißfresser ist, riecht das, was er von sich gibt, streng bis schlecht. Je nach Größe der Rasse ist auch die Menge beachtlich: Ein Kilo Fleisch ergibt mindestens 300 Gramm Kot.

Regeln fürs GassigehenBearbeiten

Etwa viermal am Tag müssen wir den Hund nach draußen führen, damit er sich ausreichend lösen kann und damit die 10 bis 12 Stunden Nachtruhe ausgeglichen werden. Wer das nicht tut, bekommt in wenigen Jahren einen nierenkranken Hund.

Das Urinieren: Jeder Rüde - und manchmal auch ranghohe Hündinnen - geben ihren Urin in gezielten Portionen ab, die sie über den großen Spazierweg da verteilen, wo sich vorher ein anderer Hund gelöst hat. Das nennen die Verhaltensforscher markieren; und reichlich markieren zu können, ist für das Selbstbewusstsein eines Hundes wichtig. Schon deshalb muss man mit ihm spazieren gehen (---> Die Verhaltensweisen des Hundes Teil 4).

Spaziergang wo?Bearbeiten

Auf dem Land ist es kein Problem: Man fährt ins Grüne oder in den Wald und lässt den Hund an langer Leine
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Hunde lieben es, spazieren zu gehen und manchmal finden sie auch ein schönes Spielzeug am Wegrand.

laufen. Um ihn frei laufen zu lassen, muss man die örtlichen Gegebenheiten und seinen Hund kennen:
  • Gibt es schießwütige Jäger oder jagende Bauern?
  • Wildert unser Hund oder hetzt er auf der Spur?
  • Ist das Gebiet ein tollwutgefährdeter Bezirk?

Hier muss der Hund an der Leine geführt werden und du solltest den Impfpass dabei haben.

In der Stadt ist es schwieriger. Der Hund hat zwar mehr zu schnüffeln (größere Hundedichte), aber er ist den Abgasen ausgesetzt, wird vom Verkehrslärm behelligt und kann nicht von der Leine gelassen werden. In der Stadt kann man in Parks oder Anlagen oder zu den Plätzen gehen an denen sich die Hundebesitzer treffen. Die gibt es in jeder Stadt und sie bieten gute Gelegenheit, dass dein Hund mit anderen Hunden kontaktet und dadurch soziales Verhalten lernt (---> Die Verhaltensweisen des Hundes Teil 2).

weiteres folgt

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