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Neben den notwendigen Grundausstattung gibt es eine Reihe von zusätzlichen Ausstattungsgegenständen, die sich als sehr brauchbar erwiesen haben.

Nützliches rund ums Auto:

  • Ein Schutznetz (oder Schutzgitter), das den Rückraum im Auto von den Vordersitzen trennt und verhindert, dass der Hund nach vorne klettert oder springt oder bei scharfer Bremsung durch das Auto fliegt.
  • Eine Spezialdecke, die, über die Rücksitze gespannt, dem Hund einen wannenartigen, sicheren Platz bietet.
  • Ein Frischluftgitter, das in die geöffnete Scheibe geklemmt wird, für Frischluft sorgt, trotzdem keinen Zugriff in den Wagen erlaubt und dem Hund nicht gestattet, seinen kopf aus dem Fenster zu stecken (---> Der Hund im Auto)

Eine Hundepfeife brauchst du, wenn du deinen Hund frei laufen lassen kannst und ihn auch aus größeren Entfernungen zu dir rufen musst. Auch zur vorhergehenden Erziehung ist sie nützlich. Sie klingt für den Hund immer gleich bestimmend und reicht weiter als deine Stimme. Eine gute Auswahl wäre die lautlose Ultraschallpfeife, deren Ton Menschen nicht wahrnehmen können (---> Warum der Hund ein guter Wächter ist). Sie sorgt dafür, dass Ruhestörungen durch schrilles Pfeifen vermieden werden.

Wasserdichte Tüten mit Pappschaber oder einen "Kotboy" (aus dem Zoofachhandel) sind Gerätschaften, mit denen du die Häufchen deines Hundes entfernen kannst. Je nachdem, wo du wohnst, brauchst du diese für deine Spaziergänge mit dem Hund. Die Tüten werden vom VDH (---> Hundewissen von A bis Z, V) vertrieben.

Ein Maulkorb, meist aus Riemengeflecht und Leder, wird dem Hund über die Schnauze gestülpt, um ihn am Beißen zu hindern. Der Maulkorb muss passen, bequem und zugleich fest sitzen. Er ist Pflicht für beißfreudige Hunde-auch beim Tierarztbesuch-, bei nicht geimpften Hunden in Tollwutbezirken und in Städten und Ländern mit Maulkorbzwang wie Ostberlin, Italien und Österreich.

Ein Zwinger im Garten ist zur gelegentlichen Unterbringung für große und unempfindliche Rassen wie Hirtenhunde, Bernhardiner und Neufundländer oder lebhafte und sehr wachsame Hunde wie Dobermann, Rottweiler und Bullterrier recht nützlich. Schau dir die Modelle beim Züchter an oder in den Katalogen von Spezialhändlern, die zum Beispiel in der Zeitschrift "Der Rassehund" des VDH insenieren (---> Wohnen mit dem Hund). Der Verlag der "Bullterrier Gazette" bietet einen bullterrierfesten Transport- und Hauskäfig an, der den Hund im Auto und im Hotel sicher verwahrt.

Hundespielzeug darf nur aus einem geeigneten, für den Hunde ungefährlichen Material und nicht so klein sein, dass es der Hund verschlucken kann. Spielzeug aus Plastik oder Weichgummi ist ungeeignet, Spielzeug in Katzenform geschmacklos. Anzuraten ist ein Kauknochen aus Büffelhaut, damit kann der Welpe seine Kaumuskulatur kräftigen oder ein Bällchen aus Vollgummi ( von dem er nichts abbeißen kann).

Hundebekleidung jeglicher Art, vom Pullover bis zum Mantel oder Stiefelchen, ist unnötig. Ein Hundefell ist eine so wetterunabhängige Bekleidung, dass jede Textilfirma sich für das Produktionsgeheimnis interessieren würde.

Ausnahmen: Ältere oder haarlose Hunde wie die Nackthundrassen, kleine, zarte Kurzhaarrassen wie Chihuahua oder Rehpinscher können bei großer Kälte schon mal einen Pullover als Wärmeschutz tragen. Bedenke aber: Verzärtelte Hunde sind anfälliger und werden leichter krank.

Intimes: Ein Slip für die Zeit der Läufigkeit sieht zwar grotesk aus, vermeidet aber, dass die blutende Hündin die Wohnung verfleckt.

Und der Schlafanzug wenn der Hund im Bett schläft? Das bleibt deinem Hygieneverständnis überlassen. Es wäre besser, wenn der Hund schon im Bett schläft, dann ohne Pyjama. Denn das stört den Hund sicher.

Wenn du ein sehr ordentlicher Mensch bist und alle Hunde-Utensilien an einem Platz haben willst, kaufe oder bastel dir ein kleines Schränkchen oder räume eine große Schublade frei. Du sparst eine Menge Zeit und brauchst nichts zu suchen.

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