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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Sibirischer Husky
Siberian-husky
FCI Nr.270
Gruppe 5: Spitz und Hunde vom Urtyp
Sektion 1: Nordische Schlittenhunde
Ohne Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Alternative Namen:
Russland
50-60 cm
16-17 kg
12-14 Jahre
Siberian Husky
Aussehen:
Körperbau: Mittelgroßer, kompakter, wolfsähnlicher Hund mit hoch angesetzten, aufrechten Ohren und fuchsähnlicher Rute.
Fell: Das Haarkleid ist dicht.
Farbe: Es reicht farblich von schwarz bis zu reinem weiß, mit grauen, braunen oder roten Zeichnungen in unterschiedlichen Kombinationen.
Einsatz:
Früher: Wach-, Hüte- und Schlittenhund
Heute: Begleit- und Schlittenhund

Der Sibirische Husky stammt aus den nördlichsten Regionen Russlands, wo er jahrhundertelang von den Tschuktschen vor allem als Schlittenhund, aber auch zum Hüten von Rentierherden und als Wachhund eingesetzt wurde. Äußerlich ist die Rasse anderern Schlittenhunden wie dem Eskimohund und Malamute ähnlich, doch ist der Siberian Husky kleiner und wesentlich leichter. Er ist aber ebenso in der Lage, die für diese Hundeart typischen Aufgaben zu übernehmen-sogar wesentlich schneller und vielleicht auch ausdauernder. Ihr Körper ist so aufgebaut, dass sie daran gewöhnt sind, lange im Kalten zu rennen. Genau diese Eigenschaften lenkten die Aufmerksamkeit außerhalb seiner Heimat auf diesen Hund und 1909 gelangt die Rasse nach Alaska, wo sie ihre Qualitäten in verschiedenen Diastanz-Schlittenrennen, beim Transport von Fellen und medizinischem Material und bei Polarexpeditionen unter Beweis stellen konnte. Der Husky kann (bei genügend Training) fast das Neunfache seines Gewichtes ziehen. Außerdem hat er einen ausgezeichneten Orientierungsinn, er kommt selbst bei tiefem Schnee nicht vom Weg ab.

CharakterBearbeiten

Der Sibirische Husky ist ein sanftmütiger, freundlicher und lieber Hund. Er ist außerdem auch anhänglich und kontaktfreudig, aber Fremden und anderen Hunden gegenüber eher misstrauisch. Da er fügsam ist, ist er ein guter Begleithund und hört stets. Menschenfreundlich und offen haben sie sich im Wesen aber ihre Ursprünglichkeit und Eigenständigkeit bis zum heutigen Tage erhalten. Wie alle Rudelhunde benötigen sie zum Wohlbefinden andere Artgenossen oder eine enge Bindung an die Familie. Der Siberian Husky ist und bleibt aber vom Wesen her ein Arbeitshund, der sowohl körperlich als auch geistig gefordert und ausgelastet werden muss. Wie alle Schlittenhunde braucht auch der Siberian Husky eine feste Rangordnung, die sein Besitzer ab dem Welpenalter mit konsequenter, liebevoller Erziehung ausprägen muss. So wird aus dem Siberian Husky ein idealer Begleiter für viele sportliche Betätigungen.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • nicht für Stadtwohnung geeignet
  • fühlt sich in kaltem Klima wohl
  • lebt und schläft gerne im Freiem
  • braucht sehr viel Auslauf

Bilder zum Sibirischem HuskyBearbeiten

QuellenBearbeiten

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