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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Shetland Sheepdog
Shetland sheepdog 2
FCI Nr.088
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde
Ohne Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Alternative Namen:
Großbritannien
34-38 cm
6-9 kg
12-14 Jahre
Sheltie
Aussehen:
Körperbau: Ein relativ kleiner, leicht gebauter Hund mit langem, keilförmigem Schädel, kleinen aufrechten Ohren, die an den Spitzen nach vorn geklappt sind.
Fell: Das Haarkleid ist recht lang mit einem mähnenartigen Kragen. Die lange Rute ist befedert.
Farbe: Es kann blue merle, sandfarben und schwarz mit unterschiedlichen Weiß- und Loheanteilen sein.
Einsatz:
Früher: Hüte- und Treibhund
Heute: Ausstellungs-, Begleit-, Familien-, Therapie- und Rettungshund

Der Shetland Sheepdog, auch Sheltie genannt, tauchte zum ersten Mal 1909 in Großbritannien auf und wurde fünf Jahre später vom British Kennel Club anerkannt. Zunächst war er als Shetland- oder Miniatur-Collie bekannt und in der Tat gleicht sein Erscheinungsbild sehr dem des Rough Collies. Man nimmt an, dass der Sheepdog auf den schottischen Shetland-Inseln aus Collieschlägen gezüchtet wurde, auch wenn ein kleiner isländischer Hund, der Yakkin, ebenfalls zu seiner Entwicklung beigetragen haben könnte. Trotz seiner etwas zierlichen Gestalt ist der Shetland Sheepdog ein zäher und arbeitsamer Hund, der ursprünglich zum Hüten und Treiben von Viehherden eingesetzt wurde, heute aber wegen seiner Intelligenz und seines gutmütigen, folgsamen Wesens sehr beliebt als Ausstellungs- und Begleithund ist. Der Shetland Sheepdog macht sich auch bei Obedience-Wettbewerben hervorragend.

CharakterBearbeiten

Der Sheltie ist ein fröhlicher kleiner Clown, der immer zu Spiel und Spaß aufgelegt ist. Er besitzt sehr viel Charme und Intelligenz. Ein Sheltie begreift sehr schnell, lernt im Handumdrehen die ausgefallensten Tricks, die er ein Leben lang nicht mehr vergisst. Das macht ihn zu einer der arbeitswilligsten und ausbildungsfähigsten Rassen auf dieser Welt. Gerade in den Ländern, wo Hunde für Gehorsamkeitsprüfungen ausgebildet werden, ist die Rasse sehr beliebt. Der Sheltie ist immer bemüht, seinem Besitzer jeden Wunsch von den Augen abzulesen und er ist überglücklich, wenn er für eine Sache, die er gut gemacht hat, ausgiebig gelobt wird. Dank dieser Eigenschaft ist die Erziehung auch für einen Anfänger leicht zu bewältigen. Meist genügt schon das Erheben der Stimme oder der drohende Zeigefinger um ihn bei seinem Tun zu korrigieren bzw. von etwas Unerwünschtem abzuhalten. Auf harte und strenge Erziehung reagiert der Sheltie sehr sensibel, sie kann dadurch sogar ins negative umschlagen. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass es sich beim Sheltie um einen Schoßhund handelt. Ein Sheltie, der beim Züchter richtig aufgezogen wurde, hat ein korrektes Wesen und ist ein ruhiger kleiner Arbeitshund, der das tägliche Leben ohne Probleme mit uns teilen möchte. Der Sheltie ist fröhlich und ausgelassen, wenn sein Besitzer gute Laune hat, er ist zurückhaltend, wenn er mitbekommt, dass sein Besitzer beschäftigt ist und er ist traurig, wenn es einem schlecht geht. Man kann daher sagen, dass es sich um eine sehr einfühlsame Rasse handelt. Die Vorsicht der Shelties Unbekannten gegenüber ist ein Erbe aus der Hütehundzeit, doch haben sie einmal Freundschaft geschlossen, ist sie unzerbrechlich. Ihre Unbestechlichkeit macht sie zu idealen Wächtern des Hauses, die bellend jeden Eindringling ankündigen. Mit ihresgleichen verstehen sie sich ausgesprochen gut. Shelties sind keine Raufer. Wildern kennen sie nicht, dafür kann das Stöckchen werfen zu einer Leidenschaft werden. Zwar lieben Shelties ein harmonisches Leben in ihrer Familie, meist ist es aber eine Person, der sie sich bedingungslos anschließen. Im Haus folgen sie unaufhörlich ihrem Besitzer. Den ganzen Tag allein gelassen, würden sie seelisch verkümmern. Mit Kindern aufgewachsen, wird sich ein Sheltie von den kleinen, zweibeinigen Lebensgefährten geduldig alles gefallen lassen. Verantwortungsbewusste Eltern sollten aber aufpassen, dass der Hund nicht zu viel ertragen muss.

Wesensmerkmale in Kürze:

  • kinderlieb
  • für Stadtwohnung geeigent
  • fühlt sich im kalten Klima wohl
  • braucht sehr viel Fellpflege
  • lässt sich leicht zum Gehorsam erziehen
  • verträgt sich gut mit anderen Hunden

BilderBearbeiten

QuellenBearbeiten

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