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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Rhodesian Ridgeback
4435
FCI Nr.146
Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 3: Verwandte Rassen
Ohne Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Südafrika
61-67 cm
30-39 kg
10-12 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Großer, muskulöser Hund mit breitem Schädel und kräftigem Fang. Die Behänge sind herzförmig. Die Rute ist dick und verjüngt sich zur Spitze hin.
Fell: Das Haarkleid ist kurz und glatt, mit einem unverwechselbaren Rückenkamm, dessen Haar gegen den Strich wächst.
Farbe: Es ist weizenfarben, gelegentlich mit weißem Brustabzeichen oder Socken.
Einsatz:
Früher: Jagd-, Wach- und Rennhunde
Heute: Begleit-, Renn-, Jagd-, Wach- und Rettungshund

Der Rhodesian Ridgeback ist die einzige anerkannte Hunderasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Sie basiert auf alten Rassen der ehemaligen Kapkolonie, er stammt von südafrikanischen Jagdhunderassen ab. Diese Hunde, vor allem die der Khoi-Khoi, zeigten den umgekehrten Aalstrich, den Ridge. Der Rhodesian Ridgeback eine Mischung aus Wind- und Spürhund, wurde früher bei der Großwildjagd eingesetzt und ist auch als Afrikanischer Löwenhund bekannt. Er wurde aber auch für die Jagd auf kleinere Tiere, als Apportier-, Wach- und sogar Rennhund gehalten. Sie spürten auf weite Entfernungen das Wild auf, warnten vor Gefahren und beschützten die Siedlungen. Sie wurden später von den Kolonialherren mit anderen Rassen gekreuzt und zur Bewachung ihrer Farmen und zur Jagd auf Löwen und anderes Großwild eingesetzt. Ihre Aufgabe war, Jagdwild aufzuspüren und so lange am Platz zu binden, bis die Jäger vor Ort waren. Der Originalstandard des Rhodesian Ridgeback, 1922 aufgestellt von dem Briten Francis Richard Barnes in Bulawayo, Rhodesien, dem heutigen Simbabwe, basierte auf dem Dalmatiner-Standard und wurde 1926 von der Kennel Union des Südlichen Afrika anerkannt. Versuche, diese Rasse auch für den Polizeidienst abzurichten, blieben wegen der monotonen Art des Trainings weitgehend erfolglos.

CharakterBearbeiten

Das hochintelligente, anhängliche und treue Tier ist ein beliebter Begleithund, benötigt aber starke Führung und Sozialisation durch Menschen und andere Hunde. Der Ridgeback ist hochsensibel und verträgt lautstarke, harte und ungerechte Behandlung nicht. Er ist ein spätreifer Hund und lange lernbereit und -fähig. Für eine Haltung im Zwinger ist er in keinem Fall geeignet. Ebenso taugt er nicht zum Innenstadthund in einem wenig natürlichen Lebensraum, hier wird ein Ridgeback mit seinem unverfälschten Verhaltensrepertoire auf Dauer verkümmern. Der Rhodesian Ridgeback ist ein noch sehr ursprünglicher Hund mit intakten kompletten Verhaltensketten und großer Ernsthaftigkeit. Er ist ausgeglichen, nervenfest und ohne Heimtücke - und er reagiert niemals blindlings. Innerhalb seines "Rudels", der Familie, ist er freundlich, anschmiegsam und anhänglich. Er besitzt ausgeprägtes Territorialverhalten, bewacht seine Sippe, Haus und Hof ohne besondere Ausbildung; für "sportliches Beißen" im Schutzdienst ist er jedoch völlig ungeeignet. Seine Jagdleidenschaft liegt ihm im Blut und sollte sinnvoll gelenkt werden.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • kinderlieb
  • geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
  • braucht nur wenig Fellpflege
  • lässt sich nicht leicht zum Gehorsam erziehen
  • kommt mit anderen Hunden nicht gut zurecht
  • guter Wachhund

BilderBearbeiten

QuellenBearbeiten

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