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Geschichte und HerkunftBearbeiten

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
280px-Maremma F21862772 Eric Isselee
FCI Nr.201
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde
Ohne Arbeitsprüfung
Infos:
Ursrpung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Alternative Namen:
Italien
60-73 cm
30-45 kg
10-12 Jahre
Cane da Pastore Maremmano-Abruzzese
Aussehen:
Körperbau: Großer, kräftiger Hund mit bärenähnlichem Kopf und dunklen, mandelförmigen Augen. Die Ohren sind dreieckig und anliegend. Der Hals hat eine deutliche Mähne.
Fell: Das Haarkleid ist lang, weiß und gewellt
Farbe: Es ist vom FCI nur reinweiß vorgesehen, doch es werden auch die Tönungen Elfenbeinfarben, Blassorange oder Zitrone in beschränktem Maße akzeptiert.
Einsatz:
Früher: Herdenschutzhund
Heute: Herdenschutz-, Wach- und Familienhund

Die genaue Geschichte lässt sich nicht mehr nachvollziehen, man nimmt jedoch an, dass die ersten Hirtenhunde mit Nomaden aus dem Osten nach Europa (Italien) eingewandert sind. Der Cane da Pastore Maremmano-Abruzzese ist ein Herdenschutzhund, der seit 1950 durch die Kreuzung zweier ähnlicher Hunderassen in Mittelitalien entstanden ist. Dies wurde notwendig, da der Hund in der Maremma-Ebene durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung immer mehr zurückgedrängt wurde, während der Hund in den Abruzzen wie seit Jahrhunderten seine Arbeit nachging. Deshalb entschloss man sich, ab 1950 den größeren Bergtypen, den Abruzzesen, mit dem kleineren Hund der Maremma Ebene zu kreuzen und zu einer gemeinsamen Rasse zusammen zu fassen. Seit 1958 ist der italienische Herdenschutzhund als Rasse „Cane da Pastore Maremmano-Abruzzese“ beim FCI (Federeation Cynologique International) anerkannt.

CharakterBearbeiten

Der Maremmane ist bei richtiger Haltung und guter Sozialisierung vom Welpenalter an ein sehr stolzer, gelassener, geduldiger und sensibler Hund, der selbst als Rüde außerhalb seines Revieres auf andere Hunde sehr freundlich reagiert. Im Umgang mit Familienmitgliedern ist er sehr sanft, Fremden gegenüber reagiert er zurückhaltend und misstrauisch. Da der Maremmane ein Arbeitshund ist, braucht er eine Aufgabe, die darin bestehen kann, Grundstück und Familie zu beschützen. Zwingerhaltung ist bei dieser Rasse ausgeschlossen, da sie ihren Freiraum brauchen. Durch die jahrhundertelange Züchtung ist der Maremmane ein sehr selbstständiger, aufmerksamer und intelligenter Hund. Gerade durch seine Selbstständigkeit und Intelligenz lässt sich ein Maremmane, nicht wie man es von anderen Hunderassen kennt abrichten. Jedoch kann man durch ein gewisses Maß von Erziehung bestimmte Eigenschaften fördern bzw. unterdrücken. Dafür braucht man Einfühlungsvermögen, Geduld und Liebe, aber vor allem ausreichend Wissen über Hirtenhunde. Dann wird aus einem Maremmanen ein zuverlässiger Begleiter.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • nicht für Stadtwohnung geeignet
  • geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
  • fühlt sich in kaltem Klima wohl
  • lebt und schläft gerne im Freien
  • lässt sich nicht leicht zum Gehorsam erziehen
  • kommt mit anderen Hunden nicht gut zurecht

Bilder zum Maremmano-AbruzesseBearbeiten

folgt


QuellenBearbeiten

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