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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Komondor
565px-Komondor delvin
FCI Nr.053
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde
Ohne Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Ungarn
65-80 cm
40-59 kg
10-12 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Sehr großer Hund. Kopf und Fang sind schwer und gedrungen. Die Behänge und die relativ lange Rute sind beide unter dem Haarkleid verborgen.
Fell: Das Fell ist auffällig und in Schnüren fallend.
Farbe: Es ist elfenbeinfarben.
Einsatz:
Früher: Hüte- und Herdenschutzhund
Heute: Hüte-, Herdenschutz- und Begleithund

Wie sein naher Verwandter, der Puli, hat auch der Komondor ein sehr auffälliges, in Schnüren fallendes Haarkleid. Beide Rassen könnten von einem alten tibetanischen Vorfahren abstammen, der mit den nomadischen Magyaren nach Ungarn gelangte. Eine andere Vermutung ist, dass der Komondor direkter Abkömling des Kaukasischen Owtscharkas ist. Er wurde als Hütehund eingesetzt und sein dichtes Fell bot Schutz gegen Raubtiere und die Unbilden des Wetters. Die Fellschnüre bilden sich etwa ab dem neunten Lebensmonat, sind bis zum zweiten Jahr voll entwickelt und können bei einem fünf Jahre alten Tier bis zum Boden reichen. Der Komondor hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und sollte  möglichst jung sozialisiert werden, damit er später Fremden gegenüber keine Aggressivität zeigt.

CharakterBearbeiten

Der Komondor ist ein sehr instinktsicherer, unbestechlicher und ruhiger Hund, der seinen Herrn, seine Familie und deren Eigentum im Notfall bis zum letzten Atemzug verteidigt.
Seine hohe Intelligenz und sein Gedächtnis sind unübertrefflich. Äußerst selbständig denkend und zuverlässig handelnd nimmt er seine Aufgaben wahr - er entscheidet, wer Freund und Feind ist und irrt in der Regel nie. Wichtig für die Haltung in unserer Zeit ist - neben den geeigneten äußeren Verhältnissen, dazu gehört ein eingezäuntes eigenes Revier - das Verständnis für seinen speziellen Charakter und von klein auf an die richtige Sozialisierung und Erziehnung.
Er geht eine enge Bindung zum Menschen und zu dem ihm anvertrauten Revier ein. Er ist sehr anhänglich und gegenüber den eigenen Familienmitgliedern gegenüber liebenswürdig. Fremden gegenüber reagiert er gelegentlich zurückhaltend und prüfend bis er erkannt hat, dass vom Fremden keine Gefahr für seine Familie ausgeht. Anderen Hunden gegenüber reagiert er souverän und erhaben. Er zeigt ihnen, dass er über den Dingen steht. Andere Hunde der Familie beschützt er wie jedes andere Familienmitglied vor Angriffen von außen. Gerade bei dieser Rasse sind verantwortungsvolle Zucht und liebevolle, menschenbezogene Aufzucht und gute Sozialisierung unabdingbare Voraussetzung. Der Welpenkauf über den Tierhandel oder dubiose Anzeigen sollte unbedingt vermieden werden.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • ungeeignet für Stadtwohnung
  • leidet unter zu großer Hitze
  • fühlt sich in kaltem Klima wohl
  • braucht sehr viel Fellpflege
  • lebt und schläft gerne im Freien
  • guter Wachhund

Bilder zum KomondorBearbeiten

QuellenBearbeiten

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