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Hundeschule gesuchtBearbeiten

Das Angebot wechselt laufend, Hundeschulen schießen wie Pilze aus dem Boden und verschwinden oft auch genauso schnell wieder. Die Bezeichnung Hundeschule ist dabei schon fast langweilig, vom Hundeflüsterer bis zum kynologischen Institut ist alles möglich. Als ganz normaler Hundehalter hat man somit die Qual der Wahl. Noch dazu versprechen Prospekte und Homepages das Blaue vom Himmel. Sensationelle Methoden konkurrieren hier gegeneinander, während die Werbung bei einen Anbieter von Erziehung ausschließlich mittels Leckerchen spricht, wird an anderer Stelle der folgsame Hund in sechs Wochen durch natürliche Autorität ohne "Futterbestechung" propagiert. Beides klingt verlockend. Manche Trainer warnen auf das Schärfste vor dem Einsatz von Strafen im Umgang mit dem Hund, andere sehen ausschließlich in der Kommunikation mittels Körpersprache die Lösung aller Probleme und verdammen jegliche Hilfsmittel, wie Kopfhalfter usw. "Viele Wge führen nach Rom", deswegen ist es nicht möglich, ausschließlich eine Methode zu empfehlen. Trotzdem sollte man Extremen gegenbüber immer skeptisch sein und nicht alles glauben, was etwa auf manchen Homepages geschrieben steht. Wichtig ist, dass eine Erziehungsmethode gefunden wird, die zum Hund passt und mit der sich der Besitzer identifizieren kann.

Bedarf klärenBearbeiten

Als erstes solltest du bei der Suche nach einer Hundeschule überlegen, was du davon erwartest. Suchst du jemanden, der hilft, vorhandene Probleme, etwa Aggressionen gegenüber Familienitglieder, zu lösen? Oder willst du eine Möglichkeit finden, deinen unausgelasteten Hund zu beschäftigen? Vielleicht benötigst du nur ein paar Tipps zur Grunderziehung, etwa dem Erlernen von "Sitz" und "Platz".

Manche Hundeschulen bieten ausschließlich Erziehungskurse auf dem Vereinsgelände in der Gruppe an und machen generell keine Hausbesuche: Der Besuch eines Gruppenkurses auf einer eingezäunten Wiese schadet sicherlich keinem Mensch-Hund-Team, doch wenn dein Hund seit Jahren leidenschaftlich gerne Rehe hetzt, wird er vermutlich auch nach Abschluss des Lerhgangs nach wie vor jede Möglichkeit dazu nutzen. In so einem Fall ist Einzelunterricht in der freien Natur, mit einem Ausbilder, der sich auf diese Problematik spezialisiert hat, anzuraten. Lässt sich dein Hund zu sehr von Artgenossen ablenken, gehorcht er nur, solange du mit ihm alleine bist, kann hingegen der Besuch eines Gruppenkurses angebracht sein.

Wichtig ist also, sich im Klaren darüber zu sein, welche Ziele der Besuch einer Hundeschule für dich hat. Ist dies klar, kannst du bereits einige Einrichtungen abhaken, weil sie das Gesuchte nicht anbieten. Doch welche unter den übrig bleibenden Hundeschulen ist die richtige?

Hundebesitzer fragenBearbeiten

Sicherlich fällt dir beim Spazierengehen hin und wieder ein Hund auf, der sehr gut erzogen ist und anscheinend eine vertrauensvolle Beziehung zu seinem Halter hat. Scheue dich nicht, diesen zu fragen, welche Hundeschule er besucht hat. Meistens freut sich der so Angesprochene, dass er mit seinem Tier positiv auffällt und gibt gerne Auskunft. Auch beim Tierarzt, dem Tierheim oder dem Züchter deines Hundes lohnt sich eine Nachfrage nach einem Ausbilder mit gutem Ruf.

Natürlich kannst du dich auch im Internet über Hundeschulen der Umgebung kundig machen, vielleicht scheidet dabei schon das eine oder andere Angebot aus, da du dich in keiner Weise mit den dabei beschriebenen Ausbildungsmethoden identifizieren kannst.

weiteres folgt

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