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Die FuttereckeBearbeiten

Die Schüsseln, die du für den Hund gekauft hast, sollten einen festen Platz bekommen. Und dort wird der Hund - möglichst immer zur gleichen Zeit - gefüttert. Am besten in der Küche, wo man den Boden leicht wischen kann, denn Hunde kleckern bei den Mahlzeiten - vor allem die, die ihre Flocken von den Fleischstücken schütteln. Stelle die Schüsseln möglichst in eine Ecke, zumindest an einen ungestörten Platz, auf keinen Fall an einen Durchgang. Ein Hund, der frisst, wird nicht gerne gestört. Regelmäßige Störungen können

  • den Hund veranlassen, besonders schnell zu schlingen
  • das genaue Gegenteil bewirken: Der Hund wird ein schlechter Fresser
  • den Hund glauben machen, man wolle ihm sein Fressen wegnehmen. Er wird es verteidigen und in der Folge darf niemand mehr die Küche betreten, wenn Fifi frisst

Dieses grobe Fehlverhalten ist nur schwer zu korrigieren. Durch die richtige Platzierung kann man eine solche Entwicklung vermeiden.

Die Wasserschüssel kann bei der Futterschüssel stehen, sie darf aber auch einen anderen Platz haben. Zum Beispiel im Gang oder (eventuell eine zweite) beim Schlafplatz. Sie sollte immer frisches Wasser enthalten. Trinkt der Hund zu viel, kann das folgende Gründe haben:

  • Er braucht viel Flüssigkeit, weil er Trockenfutter bekommt
  • Er ist krank; dann muss er zum Tierarzt, um die Ursache abklären zu lassen
  • Dein Hund trinkt aus Langeweile. In diesem Fall musst du sein Trinkverhalten kontrollieren und dich mehr mit ihm beschäftigen

Der SchlafplatzBearbeiten

Die Schlaf- und Ruhestelle für den Tag muss ebenfalls in einer ruhigen und vor Zugluft geschützten Ecke liegen. In einer Wohnung möglichst nicht im Gang oder an der Tür, damit dein Hund sich nicht zum Wächter des ganzen Hauses aufwirft. An diesem Platz hält sich der Hund tagsüberauf, wenn er nicht einen Sessel okkupiert hat, denn Hunde lieben es, erhöht zu liegen. Weise ihm einen Sessel zu, damit er nicht alle deine Sesseln frequentiert. Leg ihm auf den Sessel seine Decke, weniger, um den Bezug zu schonen, als ihm das Gefühl zu geben, das ist mein Sessel.

Hast du ein Haus mit Garten, darf der Tagesplatz in der Nähe der Tür sein, denn der Hund soll ja aufpassen, ob ein Fremder kommt.

Im Sommer lieben es Hunde, vor der Tür oder auf dem Balkon zu liegen, von wo aus sie die Umgebung beobachten oder ein Schläfchen machen können. Eine Decke muss allerdings die Bodenkälte abhalten.

Nachts schläft der Hund am liebsten im Schlafzimmer. Das hat ganz natürliche Gründe: Er möchte, bedingt durch seine Wolfsvergangenheit, immer in der Nähe seiner Menschen sein und würde sich - aus dem Schlafzimmer verbannt - ausgestoßen fühlen. Eine Ausnahme sind zwei oder mehr Hunde, die für sich ein Rudel bilden und deshalb auch woanders gemeinsam schlafen können. Einen von mehreren Hunden mit ins Schlafzimmer zu nehmen wäre ein großer Fehler: Er fühlt sich so bevorzugt, dass die natürliche Rangordnung durcheinander gerät.

Unbedingt erforderlich ist, dass ein Wohnungshund, also ein Hund, dessen Besitzer berufstätig und der tagsüber allein ist, nachts mit seinem Menschen zusammen ist. Sein Schlafplatz gehört ins Schlafzimmer. Der Kompromiss getrennte Schlafzimmer, wenn einer der Eheleute absolut nicht mit einem Hund zusammenschlafen will, hat zur Folge, dass der Hund sich stärker an den Menschen anschließt, bei dem er schläft. Bedenke: Die Nacht ist die längst Zeitspanne, in der ein Hund direkten Kontakt zu seinem Menschen hat. Wobei Kontakt Nähe bedeutet und nicht unbedingt Körper an Körper.

Der Hund im Bett. Die meisten Hundebesitzer streiten es ab, dass ihr Liebling im Bett schläft, aber längst nicht immer stimmt es. In einer Untersuchung las man folgende Zahlen: Bei 40 Prozent der Hundehalter schläft der Hund im Bett (natürlich nur am Fußende!), weitere 20 Prozent würden gerne das Bett mit ihm teilen, trauen sich aber aus hygienischen Gründen nicht, der Rest findet Hunde im Bett eine Schweinerei. Das ist eine Ansichtssache, die man verstehen kann.

Die Gefahr einer Infektion steigt rapide, wenn die Räume und die vom Hund benutzten Schüsseln nicht regelmäßig und gründlich gereinigt werden (---> Hygiene im Umgang mit dem Hund)

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