Fandom


Herkunft und GeschichteBearbeiten

Field Spaniel
Field Spaniel
FCI Nr.123
Gruppe 8: Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde
Sektion 2: Stöberhunde
Mit Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Großbritannien
43-46 cm
18-25 kg
10-12 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Ein mittelgroßer Spaniel mit länglichem Gebäude und langen, befederten Behängen.
Fell: Das Haarkleid ist seidig. Läufe, Brustkorb und Unterlinie sind befedert.
Farbe: Es ist in der Regel braun, schwarz oder geschimmelt, gelegentlich mit lohfarbenen Abzeichen.
Einsatz:
Früher: Jagdgebrauchshund
Heute: Jagdgebrauchs-, Begleit-, Familien- und Ausstellungshund

Der etwas schwerere und größere Field Spaniel wurde parallel zum English Cocker Spaniel entwickelt und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eigenständige Rasse anerkannt. Wenig später allerdings war sie wegen zu geringer Züchtung schon wieder vom Aussterben bedroht, weshalb Sussex Spaniel eingekreuzt wurden. Daraus entwickelte sich ein längerer, schwererer Hund, der sich jedoch weniger effektiv bei der Feldarbeit erwies. Der Field Spaniel wurde auf seine frühere, moderatere Form zurückgezüchtet und als Jagdgebrauchs- und Ausstellungshund eingesetzt. Er konnte nie die Popularität des Cocker oder Springer Spaniels erreichen, obwohl allgemein anerkannt ist, dass er die besten Qualitäten dieser Hunde in sich vereint und der sanfteste aller Spaniels ist. Dies macht ihn neben seiner Verwendung als Jagdhund zu einem höchst geeigneten Familienhund.

CharakterBearbeiten

Er ist ruhig, weniger hitzig und quirlig als der Cocker Spaniel, doch natürlich mit dem gleichen unwiderstehlichen Blick wie jeder Spaniel. Er ist unzweifelhaft gehorsamer und ruhiger als der Cocker Spaniel. Beim Spielen und Toben bleibt er stets auf dem Teppich und muss nicht extra zur Ordnung gerufen werden. Intuitiv scheint er die Gedanken seines Herrchens zu ahnen. Er gehorcht so gut, dass ihm oft ein Blick oder eine Geste als Befehl vollkommen ausreicht. Der Field Spaniel kennt keine Aggressivität. Er zeigt als schlimmstes Zeichen von Unmut schon mal ein Scharren und ein Sträuben des Nackenfells, wenn er bis zum Äußersten gereizt ist. Gebellt wird nur als Aufforderung zum Spielen, geknurrt nur mal als Hinweis, dass man etwas nicht identifizieren kann und ärgerlich über sich selbst ist und beißen kommt schon gar nicht in Frage. Letztendlich ist er also ganz und gar kein guter Wachhund. Ob Mensch oder Tier, er versteht sich mit jedem.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • kinderlieb
  • für Stadtwohnung geeignet
  • fühlt sich in kaltem Klima wohl
  • braucht sehr viel Fellpflege
  • lässt sich leicht zum Gehorsam erziehen
  • verträgt sich gut mit anderen Hunden

QuellenBearbeiten

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.