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Nicht alles, was schmeckt, ist gesund. Das weißt du von selbst und bei deinem Hund kannst du dich in Sachen Ernährung nicht auf deinen Instinkt verlassen. Da er mit dir lebt, bist du auch für seine Nahrung verantwotlich. Diese Verantwortung ist sogar im Tierschutzgesetzt verankert. Seinen Hund richtig zu ernähren, muss man lernen. So wie man auch lernen muss, sich selbst richtig zu ernähren. Wie schwer das ist, zeigen die vielen Übergewichtigen. Denn der Familienhund ist heute den gleichen Risiken ausgesetzt wie seine Menschen; jeder dritte ist zu dick und isst das Falsche. Ihr Hund, ob Dackel, Cocker Spaniel oder Dogge, stammt von den Wölfen ab und die lebten nicht vom Fleisch allein. Sie fraßen ihre Beutetiere, ob Maus, Rebhuhn oder Hirsch mit Haut, Federn und Haar, mitsamt ihrem Magen- und Darminhalt und ihren Blut. So deckten sie ihren Eiweißbedarf (durch Muskelfleisch), versorgten sich mit dem nötigen Fett, den Kohlenhydraten (durch den Darminhalt) und Mineralien (durch das Blut des Beutetieres). Sie fraßen schnell und in großen Brocken, um diese an einem ruhigen Platz wieder herauszuwürgen und dort in aller Ruhe zu verzehren. Reste der Beute wurden eingegraben und durch die Reifung (Fäulnisprozess wie beim Käse) bekömmlicher. An deinem Hund kannst du einiges aus der wölfischen Vergangenheit wiederentdecken:

  • Anatomisch betrachtet ist er noch immer ein Fleischfresser, das sehen wir an seinem Gebiss und können es am Verdauungstrakt erkennen.
  • Auch der Hund schlingt und kann häufig die Grenzen seines Hungers nicht erkennen.
  • Er gibt auch leicht das Zuviel wieder von sich, ohne dass wir gleich eine Krankheit vermuten müssen.
  • Er vergräbt gerne Fleisch und frisst mit Wonne Wieder-Ausgegrabene und Gammelig-Gewordenes. (Im Boden gereiftes Fleisch ist nicht giftig, im Topf Verdorbenes dagegen schon.)
  • Die Haare und Federn der Beutetiere mit ihren darmreinigenden Wirkungen ersetzt der Hund durch das Fressen von Gras. Soweit ist dein Hund noch der Ex-Wolf.

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