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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Dobermann
Huebschegavottueber9jahrecols1
FCI Nr.143
Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde
Sektion 1: Pinscher und Schnauzer 1.1 Pinscher
Mit Arbeitsprüfung
Infos:
Urspung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Deutschland
63-72 cm
32-45 cm
10-12 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Schlanker und eleganter, aber auch kräftig und muskulös gebauter Hund. Rute und Ohren wurden früher kupiert, was heute in Deutschland nicht mehr erlaubt ist.
Fell: Sein Fell ist kurz,glatt, glänzend und hart.
Farbe: Es kann schwarz oder braun mit lohfarbenem Brand sein.
Einsatz:
Früher: Wach-, Hüte-, Jagd-, Kampf- und Gebrauchshund
Heute: Gebrauchs-, Dienst-, Wach-, Begleit-, Familien-, Therapie- und Rettungshund

Mit dieser Rasse wollte der Deutsche Louis Dobermann in den 1860er-Jahren den perfekten Wachhund züchten. Vermutlich waren es Deutsche Pinscher, Manchester Terrier, Rottweiler und Beauceron, die im Wesentlichen zur Entwicklung des Dobermanns beigetragen haben. Nach der überlieferung war er Steuereintreiber, Abdeckereiverwalter und nebenbei städtischer Hundefänger, mit dem gesetzlichen Recht alle freiumherlaufenden Hunde einzufangen. Zur Zucht paarte er aus diesem Reservoir besonders scharfe Hunde. Die bedeutendste Rolle bei der Bildung der Dobermannrasse spielten sicherlich die sogenannten "Fleischerhunde" die unter den damaligen Verhältnissen schon als eine relativ durchgezüchtete "Rasse" angesehen werden konnten. Diese Hunde waren eine Art Vorläufer der heutigen Rottweiler vermischt mit einer Art Schäferhund, der in Thüringen in schwarz mit rostroten Abzeichen vorhanden war. Mit der hier aufgezählten Mischung von Hunden hat Dobermann in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gezüchtet. Er erhielt dadurch "seine Rasse", d.h. Gebrauchshunde, die nicht allein wachsam sondern auch "mannfeste Hof- und Haushunde" waren. Sie wurden viel als Hüte- und Polizeihunde eingesetzt. Die zahlreiche Verwendung Im PoIizeidienst führte damals zu dem Beinamen "Gendarmenhunde". Bei der Jagd, wurden sie überlegend zur Bekämpfung des Raubwildes benutzt. Unter den hier geschilderten Voraussetzungen war es fast zwangsläufig, daß der Dobermann schon zu Beginn dieses Jahrhunderts als Polizeihund offiziell anerkannt wurde. Die Dobermannzucht erstrebt einen mittelgroßen, kräftigen und muskulös gebauten Hund, der trotz aller Substanz In der Linienführung des Körpers Eleganz und Adel erkennen läßt. Er soll sich als Begleit-, Schutz- und Gebrauchshund sowie als Familienhund in besonderem Maße eignen.

CharakterBearbeiten

Die Grundstimmung des rassetypischen Dobermanns ist friedlich, in der Familie sehr anhänglich, treu und kinderliebend. Außerdem ist er sensibel, aufmerksam und wachsam, sehr intelligent und folgsam. Gefordert werden ein mittleres Temperament und eine mittlere Schärfe. Weiterhin wird eine mittlere Reizschwelle gefordert. Bei einer guten Führigkeit und Arbeitsfreude des Dobermanns ist auf Leistungsfähigkeit und Mut zu achten. Bei angepasster Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt ist besonderer Wert auf Selbstsicherheit und Unerschrockenheit zu legen. Er ist hochintelligent und anhänglich; und auch als exzellenter Wachhund ist er normalerweise nicht übermäßig aggressiv. Wird er früh sozialisiert, ist er ein treuer, beschützender und anhänglicher Hausgefährte. Dieser vielseitige Hund ist sehr gelehrig und wird erfolgreich als Diensthund bei Polizei und Militär, als Treib- und Hofhund, als Spür- und Apportierhund sowie - angesichts seines Ursprungs etwas überraschend - als Führ- und Therapiehund eingesetzt.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • kinderlieb
  • geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
  • ist an große Kälte schlecht angepasst
  • braucht nur wenig Fellpflege
  • lässt sich leicht zum Gehorsam erziehen
  • kommt mit anderen Hunden nicht gut zurecht
  • guter Wachhund

BilderBearbeiten

QuellenBearbeiten

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