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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Deutscher Boxer
Rj boxer
FCI Nr.144
Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde
Sektion 2: Molossoide 2.1 Doggenartige Hunde
Mit Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Deutschland
53-63 cm
23-32 kg
12-14 Jahre
Aussehen:
Körperbau: Schlanker, aber gut bemuskelter mastiffähnlicher Hund mit breitem Brustkorb, leicht aufwärts gebogenem Unterkiefer und Hautfalten am Schädel.
Fell: Das Haarkleid ist kurz, hart, glänzend, glatt und eng anliegend.
Farbe: Es ist in der Regel rot, gelb oder gestromt, häufig mit schwarzer Maske und weißen Abzeichen.
Einsatz:
Früher: Dienst-, Jagd-, Wach- und Bullenbeißhund
Heute: Familien-, Begleit-, Wach-, Polizei-, Dienst-, Rettungs- und Therapiehund

Der Boxer wurde in Deutschland aus zwei Mastifftypen entwickelt, die ursprünglich für die Hochwildjagd und für das Bullen- und Bärenbeißen eingesetzt und mit dem English Bulldog gekreuzt wurden. Als unmittelbarer Vorfahre des Boxers gilt der Kleine bzw. Brabanter Bullenbeißer. Der Boxer wurde zunächst ebenfalls zum Bullenbeißen und als Wachhund gehalten. Die damalige Zucht der Bullenbeißer lag meistens in den Händen von Jägern, denen er zur Jagd diente. Seine Aufgabe war es, das von den Hetzhunden getriebene Wild zu packen und festzuhalten, bis der Jäger kam und die Beute erlegte. Für diese Aufgabe musste der Hund ein möglichst breites Maul mit breitem Zahnstand haben, um sich richtig festzubeissen und auch festzuhalten. Jeder Bullenbeißer, der diese Merkmale hatte, war für seine Aufgabe am besten geeignet und kam somit auch zur Weiterzucht, die früher nur nach der Tätigkeit und dem Verwendungszweck erfolgte. So wurde auch eine Zuchtauslese betrieben, die einen breitschnauzigen Hund mit aufgestülptem Nasenschwamm hervorbrachte. In der Folge erzielte man durch Weiterzüchtung einen agileren, weniger aggressiven und folgsameren Hund, der als Polizei- und Militärhund, bei Such- und Rettungsarbeiten und als Blindenhund seinen Einsatz fand.

CharakterBearbeiten

Zwar ist er normalerweise überhaupt nicht aggressiv, doch hat er ein unbändiges und neugieriges Wesen und sollte früh sozialisiert werden, damit er als erwachsenes Tier nicht zu dominant oder eigensinnig wird. Der Boxer soll nervenstark, selbstbewusst, ruhig und ausgeglichen sein. Sein Wesen ist von allergrösster Wichtigkeit und bedarf sorgsamster Pflege. Seine Anhänglichkeit und Treue gegenüber seinem Herrn und dem ganzen Haus, seine Wachsamkeit und sein unerschrockener Mut als Verteidiger sind von Alters her berühmt. Er ist harmlos in der Familie aber misstrauisch gegenüber Fremden, heiter und freundlich beim Spiel, aber furchtlos im Ernst. Er ist leicht auszubilden vermögens seiner Bereitschaft zur Unterordnung, seines Schneides und Mutes, seiner natürlichen Schärfe und seiner Riechfähigkeit. Bei seiner Anspruchslosigkeit und Reinlichkeit ist er gleich angenehm und wertvoll in der Familie wie als Schutz-, Begleit- oder Diensthund. Sein Charakter ist bieder, ohne Falschheit und Hinterlist, auch im höheren Alter.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • kinderlieb
  • für Stadtwohnung
  • geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
  • ist an große Kälte schlecht angepasst
  • braucht nur wenig Fellpflege
  • lässt sich leicht zum Gehorsam erziehen

QuellenBearbeiten

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