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Herkunft und GeschichteBearbeiten

Dalmatiner
Binka 10 06
FCI Nr.153
Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 3: Verwandte Rassen
Ohne Arbeitsprüfung
Infos:
Ursprung:
Widerristhöhe:
Gewicht:
Lebenserwartung:
Alternative Namen:
Kroatien
54-61 cm
24-32 kg
10-12 Jahre
Dalmatinac
Aussehen:
Körperbau: Schlanker, aber muskulöser Hund. Die Behänge sind hoch angesetzt, die Rute ist lang und verjüngt sich zur Spitze hin.
Fell: Das Fell ist glatt, kurz, hart und dicht.
Farbe: Die Welpen sind reinweiß; die schwarze oder leberbraune Tüpfelung entwickelt sich erst später.
Einsatz:
Früher: Kutschen-, Stall- und Wachhund
Heute: Begleit- und Familienhund

Der Dalmatiner, weltbekannt durch Dodie Smiths Erzählung Hundert und ein Dalmatiner und die gleichnamige Walt-Disney-Verfilmung, gehört durch sein auffälliges weißes Fell mit der schwarzen Tüpfelung wohl zu den am einfachsten zu erkennenden Hunderassen. Der Dalmatiner ist nach dem alten Kulturland an der östlichen Adriaküste (ehemals Jugoslawien) an der Adriaküste benannt. Offiziell ist dieses Land gemäss dem Verband F.C.I. (Fédération Cynologique Internationale) der Ursprung des Dalmatiners. Allerdings kann dies nicht mit absoluter Sicherheit belegt werden, es muss sich jedoch um eine sehr alte Rasse handeln: schon auf Bildern in Pharaonengräbern und vielen Werken des Mittelalters sind Hunde abgebildet, welche als Urahnen der heutigen Dalmatiner betrachtet werden können. Gesichert ist, dass der Dalmatiner im Europa des 19. Jahrhunderts als Kutschen- und Stallhund weit verbreitet war. Die Hunde liefen zur Abschreckung von und zum Schutz vor Dieben neben den Pferdekutschen her und vertrieben Ungeziefer aus den Ställen. Eine ähnliche Rolle übernahmen sie bei den pferdegezogenen Pumpenwagen und waren das Maskottchen der Feuerlöschtruppen. Auch hatten die Vorfahren im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Namen wie z.B. Tigerhund und Bengalische oder Ragusanische Bracke. Die einheitliche Bezeichnung "Dalmatiner" kam erst um die (mittlerweile vorletzte) Jahrhundertwende auf.

WesenBearbeiten

Der Dalmatiner ist ein Laufhund. Im Hause ruhig und im Freien temperamentvoll. Aus diesem Grund benötigt er eine aktive Familie und eine konsequente Erziehung ohne viel Druck. Der Dalmatiner nimmt eine zu harte Erziehung übel, was sich dadurch äußert, dass er dazu neigt, auf stur zu schalten. Das Rudel (Familie) ist für den Dalmatiner sehr wichtig. Er will immer dabei sein und reagiert sensibel auf Spannungen. Er eignet sich daher weder für berufstätige Leute oder die Zwingerhaltung. Der Beschützerinstinkt ohne jegliche Form von Bösartigkeit machte ihn früher zu einem gern gesehenen Wachhund, der ja in der Vergangenheit ausser den Kutschen der damaligen Zeit auch ganze Viehherden beschützt hat. Das damit einhergehende immer noch vorhandene Selbstvertrauen kann jedoch schnell zu einer Fehleinschätzung des Hundes seiner Stellung gegenüber anderen Tieren und Menschen führen. Von Anfang an muss die Rangordnung innerhalb der Familie klarstehen, auch bei den Kindern, dass der Hund rangniedrigst ist. Vereinzelt kommen immer wieder Dominanzprobleme vor, (nicht geschlechtsabhängig) weil der Dalmatiner sich in der familiären Rangordnung nach oben schiebt, schon allein, weil sich die Familie nicht einig ist, was der Hund darf und was nicht. Der Hund merkt solche Unstimmigkeiten sofort und macht sich seine eigenen Regeln. Heute ist der Dalmatiner ein beliebter Begleithund; benötigt aber viel Auslauf.

Wesensmerkmale in Kürze:Bearbeiten

  • kinderlieb
  • für Stadtwohnung geeignet
  • geeignet für heiße, sonnige Klimazonen
  • braucht nur wenig Fellpflege
  • braucht sehr viel Auslauf

BilderBearbeiten

QuellenBearbeiten

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