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Rüde oder Hündin?Bearbeiten

Hier kann ich keine verbindlichen Ratschläge geben, dies ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Vergiss alle Verallgemeinerungen wie Hündinnen sind zärtlicher oder Rüden schließen sich nur dem Mann in der Familie an. Jeder Hund ist anders.

Sicher ist:

  • Hündinnen werden zweimal im Jahr läufig und können während dieser Zeit Nachwuchs empfangen (---> Hundewissen von A bis Z, L).
  • Rüden zeigen immer ihre Liebeslust, wenn in der Nachbarschaft eine Hündin läufig ist. Sie heben auf Spaziergängen häufger das Bein, um ihre Duftmarken zu setzen (---> Die Verhaltensweisen des Hundes Teil 4)

Und das wären schon die Unterschiede

Mein Rat: Stell fest, wieviele Rüden und Hündinnen in ihrer Nachbarschaft leben und schließ dich der Mehrheit an. Das macht die Hundehaltung problemloser.

Anmerkung: Es stimmt übrigens nicht, dass jede Hündin einmal in ihrem Leben Junge bekommen soll.

Muss es ein Rassehund sein?Bearbeiten

Rassehunde haben bestimmte, besonders ausgeprägte
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Bei einem Modehund, wie dem Yorkie, weiß man, dass er nicht größer als 30 cm wird.

Veranlagungen und Fähigkeiten, was bei Mischlingen, der Mischng mehrere Rassen, nicht der Fall ist. Zur Zeit neigt sich die Publikumsgunst dem Mischling zu. Es trifft oft zu, dass Mischlinge intelligenter und wesensfester sind (---> Hundewissen von A bis Z, W) als hochgezüchtete Rassehunde, bei denen es vor allem auf das perfekte Erscheinungsbild ankommt. Der Besitzer eines Rassehundes hingegen weiß ziemlich genau, was er von seinem Tier erwarten kann. Mischlinge können klüger, gesünder und belastbarer sein, müssen es aber nicht. Auch bei ihnen kommt es auf die Eltern an, die oft unbekannt sind. So ist die Anschaffung eines Mischlings immer ein Glücksspiel. Es kann ein Haupttreffer für dich herauskommen.

Große Frage: Welche RasseBearbeiten

Jeder, der sich irgendwie mit Hunden beschäftigt, hat seinen Traumhund, das Idealbild seiner Wünsche. Oft entspricht diese Rasse nicht den Gegebenheiten deines wirklichen Lebens, weil sie zu groß, zu teuer, zu schwierig oder ähnliches ist. Damit musst du dich abfinden. Experimente darfst und kannst du hier nicht machen. Um so schöner, wenn dein Wunschhund in deine Wirklichkeit passt. Die Auswahl und die Möglichkeiten sind ja sehr groß: Es gibt über 300 verschiedene Hunderassen.

Rassehunde nennt man Hunde, die von Generation zu Generation das gleiche Aussehen und gewisse Eigenschaften vererben.

Die Ahnentafel, der Abstammungsnachweis des Rassehundes (---> Hundewissen von A bis Z, A) bescheinigt die

Reinrassigkeit, deren Erhaltung unter strenger züchterischer Aufsicht geschieht (---> Hundewissen von A bis Z, R). Die Hunde selbst halten sich nicht daran, deshalb gibt es so viele Mischlinge.

Als Rassecharakter bezeichnet man die Summe von Eigenschften einer Rasse (---> Hundewissen von A bis Z, R).

Darüber hinaus ist jeder Hund eine unverwechselbare Persönlichkeit. Und die allein ist für das Zusammenleben mit ihm wichtig- wichtiger als die körperliche Schönheit oder die edelste Ahnentafel.

Fazit: Such dir sehr gewissenhaft die wirklich zu dir passende Rasse.

Hund und Katze?Bearbeiten

Aus eigener Erfahrung geht das sehr gut wenn,
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Wenn Hund und Katze zusammen aufwachsen, dann gibt es später keine Probleme.

  • reichlich Platz vorhanden ist, so dass sich die Tiere aus dem Weg gehen können
  • die Hunderasse vom Charakter her friedlich und die Katze verträglich und freundlich ist

Am besten holt man zu einem erwachsenen Hund eine junge Katze oder lässt beide zusammen aufwachsen. Schwieriger ist es, einen Hund in einen Katzenhaushalt einzugliedern.

Andere Heimtiere wie Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen wird ein Hund naturgemäß als Beute betrachten. Entweder man hält die Tiere streng getrennt oder man muss auf Kaninchen oder Hund verzichten. Dass es die merkwürdigsten Tierfreundschaften gibt, ist die Ausnahme der Regel. Da Vögel meist im Käfig und keine übliche Hundebeute sind, stören Hunde und Vögel einander nicht.

Ein zweiter Hund?Bearbeiten

Die Vorraussetzung für die Haltung von zwei Hunden: Soviel Platz- möglichst ein Garten und mehrere Zimmer-, dass jeder Hunde bei Bedürfnis nach Ruhe seine Ausweichmöglichkeit hat. Ist der Neue noch ein Welpe, verläuft das Aneinandergewöhnen verhältnismäßig problemlos. Wenn der zweite Hund bereits erwachsen ist, musst du vorsichtiger sein und darfst vor allem nichts erzwingen.

Ideal zu halten sind ein Rüde und eine kastrierte Hündin.

Schwierig: Zwei Hündinnen, sie sind oft unverträglich.

Problematisch: Zwei Rüden, da es irgendwann zu Rangkämpfen kommt. Ist die Rangordnung festgelegt (---> Verhaltensweisen des Hundes Teil 2) wird das Zusammenleben komplikationslos. Wichtig dabei ist, dass du die beiden Hunde stets gerecht behandelst.

Nicht vorherzusehen ist, ob sich beide Hunde harmonisch in das Familienleben einfügen oder innerhalb der Menschenfamilie ein Hunderudel bilden.

Hund und Baby- geht das gut?Bearbeiten

Ist der Hund bereits in der Familie, wenn das Baby kommt, wird es als Rudelmitglied akzeptieren. Und zwar als Welpen, den er zu dulden und zu schützen hat. Zu Fehlverhalten kommt es sehr selten (nur bei schwer neurotischen Hunden) und diesbezügliche Unglücksfälle werden meist falsch dargestellt. Wenn du den Hund des Babys wegen nicht vernachlässigen und ihm keinen Anlass zur Eifersucht geben, werden sie problemlos miteinander zusammenleben. Beißt der Hund Fremde, die das Baby anfassen, so ist das sein natürlicher Schutztrieb. Sowohl für das Kind als auch den Hund ist das gemeinsame Aufwachsen von großem Nutzen: beide profitieren voneinander, beide lernen voneinander (---> Hunde und Kinder). Wenn ein Baby unterwegs ist, solltest du den Hund vom Tierarzt untersuchen lassen, deinem betreuenden Arzt sagen, dass du einen Hund hast und besonders auf Hygiene achtest (---> Hygiene im Umgang mit dem Hund). Später ist der Hund keine Infektionsquelle für das Kind. Die neuzeitliche Medizin hat festgestellt, dass im Zusammenleben die Bakterienfloren von Mensch und Tier sich aneinander annähern. Das heißt: Kinder erwerben einen Schutz vor vielen Krankheitserregern. Der Arzt nennt diese langsame Entwicklung "stille Feigung". Trotzdem solltest du verhindern, dass Kleinkinder und Hunde

  • aus einer Schüssel essen
  • sich gegenseitig ablecken
  • in einem Bett schlafen

Und wenn du dem Hund das vorhergesehene Babyzimmer von Anfang an verbietest, dann geht er auch später nicht hinein.

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